Bauten

Bauten

Nach ihrer Fertigstellung im Jahr 1961 wurde die reformierte Kirche Effretikon einerseits bewundert als Beispiel für eine zukunftsweisende Architektur, anderseits – vor allem wegen der eigenwilligen Form des Kirchturms – auch vehement abgelehnt. Seither haben sich aber in den vergangenen 50 Jahren unzählige Menschen versammelt, um Gottesdienste zu feiern, um entscheidende Stationen auf ihrem Lebensweg zu begehen und um Gott, einander und sich selbst näher zu kommen.

Wir laden Sie ein, das Gebäude in aller Ruhe auf sich wirken zu lassen. Bleiben Sie einen Moment auf dem Vorplatz stehen und treten Sie dann durch die buchförmige Tür ein in den Kirchenraum. Diese Broschüre soll Ihnen helfen, die Kirche neu zu sehen, indem sie auf manches aufmerksam macht, was Sie sonst vielleicht gar nicht beachten würden.

Entstehung
Von 1958 bis 1961 wurde die reformierte Kirche von Effretikon nach Plänen des Zürcher Architekten Ernst Gisel (geb. 1922) erbaut – als dritter Sakralbau neben der über tausendjährigen Martinskirche in Illnau und der kleinen Kapelle im Ortsteil Rikon. Es war eine grosse Herausforderung für den Architekten und die Baukommission, inmitten der entstehenden Wohnblöcke einen Ort der Andacht zu konzipieren, der nicht als Fremdkörper empfunden wurde. Entstanden ist ein faszinierendes Gesamtkunstwerk. Insbesondere der seinerzeit heftig umstrittene Turm ist mehr als eine «Aufhängevorrichtung für Glocken», so der Architekt, sondern eine monumentale Plastik.

Ausführlichere Informationen zur reformierten Kirche Effretikon finden Sie in unserem Kirchenführer.

Kirchenführer